Wussten Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass:
- die geplanten Anlagen mit einer Nennleistung von „[…] bis zu13 Megawatt […]“ (Aussage 1. Bürgermeister Fröhlich im Rohrer Gemeindeblatt, Ausgabe März 2025) durchschnittlich eine Gesamthöhe von bis zu 280 Metern haben können? Zum Vergleich: der Nürnberger Fernsehturm ist rund 290 Meter hoch. (Quelle: Google)
- bei einem Brand der Kanzel („Technikraum“, an dem die Rotoren installiert sind) die Feuerwehren lediglich den umliegenden Bereich absperren und dem Abbrand zusehen können? („Die längste Drehleiter der Welt ist die Magirus M68L mit einer Arbeitshöhe von 68 Metern.“; Quelle: Google)
- das Fundament für z. B. eine 6 MW-Anlage 1.400 m³ Stahlbeton (ca. 3.500 t) benötigt?
- für die Fundamente der WKA in unserem Gemeindegebiet große Flächen Wald gerodet werden müssten? Dies bedeutet eine enorme Flächenversiegelung und zwar nicht nur im fertigen Zustand sondern vor allem und gerade in der Errichtungsphase (Baustelle)? Wälder sind CO2-Speicher, sog. CO2-Senken!
- die Fundamente nach dem Abbau der WKA (ca. 20 bis 25 Jahre) sozusagen als „Industriedenkmäler“ im Boden verbleiben?
- zur Herstellung der Rotoren u. a. Balsaholz aus den Tropen (Schwerpunkt Ecuador) verwendet wird? Bis zu 40 Bäume werden für ein Rotorblatt verarbeitet.
- dieses Balsaholz mit Glas- und Karbonfasern verstärkt und mit Witterungsschutz-Chemikalien (sog. Ewigkeitschemikalien/PFAS, darunter das krebserregende Bisphenol A) versiegelt wird?

- diese Oberflächenversiegelungen jedoch den Witterungseinflüssen (Wind, Regen, Schnee, Hagel, Staub) nicht standhalten und über die Zeit durch Abrieb als „Mikroplastik“ weit um die WKA auf der Fläche verteilt werden, wo sie in die Nahrungskette und den Wasserkreislauf gelangen? https://www.iwes.fraunhofer.de/content/dam/iwes/dokumente/deutsch/infomaterial/brosch%C3%BCren/IWES_Rotorbl%C3%A4tter_de.pdf
- Eine Recherche auf der staatlichen Plattform www.fragdenstaat.at ergab einen Abtrag von 45 kg Mikroplastik pro Anlage und Jahr. Einen entsprechenden Artikel finden Sie hier: https://tkp.at/2024/08/31/frag-den-staat-umweltfreundliche-windkraftanlagen/ . Eine schwedische Studie kommt sogar auf einen jährlichen Materialverlust von 62 kg pro Turbine.
- zur Isolierung der Schaltkreise das Spurengas Schwefelhexaflourid (SF6) zum Einsatz kommt, welches „[…] 23.500-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid […]“ ist?(Quelle: Google/Hervorhebungen durch den Autor) Ja, sie lesen richtig! In Worten: dreiundzwanzigtausendfünfhundert. Siehe hierzu den Bericht des ARD-Magazins Plus-Minus: https://www.youtube.com/watch?v=shFiyc4yEAQ
- weitere Chemikalien, wie Nickel, Blei, Quecksilber in die Umwelt abgeben können? https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/windkraftanlagen-verteilen-228-teils-giftige-chemikalien-bmwe-ausbauziele-bleiben-a5234234.html
- In den Gondellagern zur Effizienzsteigerung sog. Permanentmagneten verbaut werden, für deren Herstellung man Neodym benötigt? Neodym gehört zu den seltenen Erden und wird hauptsächlich in der Mongolei und West-China – dem Gebiet der Uiguren (war da nicht was?) – abgebaut. Zwischen 1 und 7 Tonnen dieses Materials wird für die Herstellung einer WKA benötigt. Beim Bergbauprozess zur Gewinnung von Neodym wird radioaktives Uran und Thorium freigesetzt, welches in den Abbaugebieten zurückbleibt.